Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) kommt zwischen *der/die Kunde*in und dem Anbieter, Peter Gräter, Prinz-Ludwig-Str. 8, 80333 München, Tel.: 0151-234 83 207, info@peter-graeter.de, an allen Wirkungsstätten und allen angebotenen Dienstleistungen der Vertrag zustande.

Vertragsgegenstand

Durch diesen Vertrag wird der Verkauf von Dienstleistungen des Anbieters aus den Bereichen Gesundheitsförderung, Präventionskurse, Coaching , Vorträge und Workshops geregelt. Dabei handelt es sich um eine beratende Tätigkeit und keine Psychotherapie. Dies entspricht keiner medizinischen Behandlung, sondern lediglich einer Kompetenzstärkung und fällt damit unter der palliativ regenerativen Primärprävention des Stressmanagements. Nach dem Psychotherapeutengesetz ist die Maßnahme damit nicht genehmigungs- oder überwachungspflichtig (§1 Abs. 3 S.3 PsychTHG)

Vertragsschluss

Der Vertragsschluss kommt über die Buchung durch *der/die Kunde*in und die daraufhin erfolgte Buchungsbestätigung zustande.

(1) *Der/die Kunde*in kann sich auf der Webseite des Anbieters (www.peter-graeter.de) über dessen Dienstleistungen informieren.

(2) Die Anmeldung kann per Anmeldeformular auf der Internetseite (www.peter-graeter.de), per E-Mail oder via Telefon erfolgen.

(3) Der Anbieter bestätigt Ihren Angebots- und Terminwunsch telefonisch oder per Mail.

(4) *Der/die Kunde*in erhält per Post oder E-Mail einen schriftlichen Vertrag, der vom Kunden zu unterzeichnen ist.

Der Vertragstext sowie die Kundendaten werden unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert. Der Vertragsabschluss erfolgt auf Deutsch.

Preis und Zahlung

*Der/die Kunde*in erhält eine Rechnung für die erbrachte Leistung, entsprechend der zuvor vertraglich geregelten Positionsvereinbarungen.

Alle Preise sind Endpreise. Eine Umsatzsteuer wird aufgrund der Befreiung für Kleinunternehmer (gemäß § 19 Abs. 1 UStG) nicht erhoben. Die Rechnung wird nach Leistungserbringung zugestellt. Der Rechnungsbetrag ist bis zu 14 Tagen nach Rechnungseingang fällig. Wird diese Frist überschritten, so kommt der Kunde in Verzug.

Rücktritt und Stornierung von Kursen und Workshops

Mit erfolgter Terminvereinbarung und erfolgter Bestätigung ist der Vertrag rechtsgültig. Bei einem Rücktritt vom Vertrag oder der Verlegung von Terminen gelten die nachfolgenden Regeln zur Stornierung:

Wenn Sie bis 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung zurücktreten, fallen keine Kosten an.

Ab Beginn der 2. Woche vor Beginn werden 50% des vereinbarten Betrags fällig.

Ab Beginn der 1. Woche vor Beginn werden 75% des vereinbarten Betrags fällig.

Ab Beginn der 2. Tage vor Beginn wird der gesamte Betrag fällig.

Die Regelungen gelten unabhängig von den Gründen und auch dann, wenn sie nicht an der vereinbarten Dienstleistung teilnehmen. Bei kurzfristigen Stornierungen ist die Nachbesetzung des Kursplatzes nicht möglich. Bei Kursabbruch eines laufenden Kurses Ihrerseits, besteht ungeachtet der Gründe, kein Anspruch auf Erstattung.

Rücktritt und Stornierung von Vorträgen und Coachings

Sollten Sie den vereinbarten Termin nicht einhalten können, sagen Sie diesen bis zu 48 Stunden vorher kostenfrei ab. Sollten Sie nicht, oder zu spät, absagen wird Ihnen das volle Honorar in Rechnung gestellt.

Verpasste Kurseinheiten bei Präventionskursen

Wenn Sie Kurseinheiten in einem Präventionskurs verpassen, können diese, aufgrund der Regelungen für Präventionskurse, nicht in einer anderen Gruppe nachgeholt werden. Eine Teilnahmebestätigung für die anteilige Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenkasse kann nur ausgestellt werden, wenn mindestens 80% der Unterrichtseinheiten, in der festen Gruppe des gebuchten Präventionskurses, besucht wurden.

Organisatorisches und Änderungen

Bei etwaigen Änderungen, die die Durchführung der Dienstleistung betreffen (z.B. Kursort, Kurstermin, etc.), informiert der Anbieter den Kunden schriftlich per E-Mail darüber. Der Anbieter verpflichtet sich notwendige Änderungen, sofort nach Bekanntwerden der Umstände, diese an *der/die Kunde*in zu übermitteln. Bei sehr kurzfristigen Änderungen (z.B. durch plötzliche Erkrankung des Anbieters), kann eine Benachrichtigung des Kunden auch per SMS oder telefonisch erfolgen. Fällt ein Termin aufgrund von Krankheit des Anbieters aus, wird ein Ersatztermin nach dem Mehrheitsprinzip organisiert. Sollte eine Veranstaltung (Kurs, Workshop, Vortrag) nicht stattfinden können (z.B. aus organisatorischen Gründen, nicht erreichen der Mindestteilnehmerzahl), informiert der Anbieter den Kunden bis spätestens drei Tagen vor Kursbeginn darüber per E-Mail. In dem Fall der Absage der Veranstaltung, wird dem Kunden der Rechnungsbetrag per Banküberweisung erstattet. Ein weitergehender Schadensersatz besteht nicht.

Erstattung von Kursgebühren durch die gesetzlichen Krankenkassen (nach § 20 SGB V)

Entsprechend gekennzeichneter Dienstleistungen sind nach § 20 SGB V die Kurse PMR und Autogenes Training als Präventionskurs zertifiziert. Bei 80%iger Teilnahme erstatten die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel einen bestimmten Betrag der Kurskosten (bis zu 80% zumeist 75,-€). Um dies nachzuweisen, erhält *der/die Kunde*in bei Abschluss des Kurses eine Teilnahmebestätigung, auf der vermerkt ist, an wie vielen Kurseinheiten der *der/die Kunde*in teilgenommen hat. Eine ausreichende Teilnahmehäufigkeit obliegt hierbei dem Kunden/der Kundin .

Auf die Erstattung von Kursgeldern hat der Anbieter (über die Ausstellung der Teilnahmebescheinigung hinaus) keinen Einfluss. Dies liegt im Ermessen der jeweiligen Krankenkasse. Da die Regelungen kassenspezifisch variieren, empfiehlt sich für individuelle Auskünfte eine Kontaktaufnahme mit der jeweiligen Krankenkasse vor Anmeldung für die Dienstleistung. *Der/die Kunde*in hat keinen Anspruch gegenüber dem Anbieter, dass die Erstattung von Kursgeldern durch die jeweilige Krankenkasse erfolgt.

Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass *der/die Kunde*in bei ausgewiesenen Kompaktangeboten vor der Teilnahme am Kurs (laut Leitfaden Prävention) bei seiner Krankenkasse anfragen muss, ob diese eine Bezuschussung der Kurskosten bewilligt.

Störendes Verhalten des Kunden

Wenn *der/die Kunde*in ungeachtet einer Abmahnung durch den Anbieter die Veranstaltung stört, so dass ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung nicht gewährleistet werden kann, behält sich der Anbieter vor, den/die Teilnehmer*in von der Veranstaltung auszuschließen. Die Teilnahmegebühr wird in diesem Fall nicht zurückerstattet.

Widerrufsbelehrung und Widerrufsrecht

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen, ohne Angabe von Gründen, in Textform (Brief, Email) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss und jeweils auch nicht vor der Erfüllung unserer Informationspflichten gemäß Art 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Absatz1 und 2 EGBGB sowie unserer Pflichten gemäß § 312g Absatz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 § 3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist ist eine ausdrückliche Erklärung des Widerrufs erforderlich. Der Widerruf ist zu richten an: Peter Gräter, Prinz-Ludwig-Str. 8, 80333 München oder per Mail an info@peter-graeter.de.

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs, sind vertragliche Zahlungsverpflichtungen, gemäß den Stornierungsbedingungen, gleichwohl zu erfüllen.

Besondere Hinweise

Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn hinsichtlich der Dienstleistung der Vertrag von beiden Seiten auf ausdrücklichen Wunsch vollständig erfüllt ist, bevor Sie Ihr Widerrufsrecht ausgeübt haben. Ihr Widerrufsrecht erlischt auch vorzeitig, wenn der Anbieter bereits mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat. Ein Widerrufsrecht ist gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB für Verträge im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen ausgeschlossen, wenn der Vertrag für die Erbringung eines spezifischen Termins oder eines Zeitraums vorsieht. Dies betrifft insbesondere auch Anmeldungen für Veranstaltungen wie Workshops, Vorträge, Kurse und Coachings, die an einem festen Termin oder in einem genau angegebenen Zeitraum stattfinden.

Haftungsausschluss & Kontraindikationen

Hinsichtlich der Haftung gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Der Anbieter haftet nur bei grob fahrlässigem oder vorsätzlichen Verhaltens. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr und Eigenverantwortung des Teilnehmenden. Sollte der Teilnehmende unsicher sein, ob eine Kursteilnahme aufgrund eines physischen oder psychischen Zustands in Frage kommt, wendet er sich bitte an seine behandelnde Ärzte oder Therapeuten. *Der/die Kunde*in erklärt, dass er während der Teilnahme auf seine körperlichen und geistigen Grenzen achtet und für sein persönliches Wohlergehen selbst Sorge trägt. *Der/die Kunde*in stellt den Anbieter von allen Haftungsansprüchen frei.

Die Dienstleistungen dürfen nicht in Anspruch genommen werden, bzw. benötigen einer ärztlicher Abklärung u.a. bei: akutem Lumbago (Kreuzschmerzen, Hexenschuss), Myositis (Autoimmunerkrankung mit Entzündung der Muskeln), akutes Muskelrheuma (entzündliche Muskelerkrankung), akute Arthritiden (Entzündung der Gelenke), dekompensierter Hypertonus (schlecht eingestellter Blutdruck ), Grenzkompensierte Herzinsuffizienz (Herzerkrankung), andere Kreislauf-Erkrankungen: Aortenaneurysma Aussackung der Hauptschlagader (Aorta), schwere Zwangssyndrome, akute Migräneattacken, Gefäßspasmen, Extrasystolen und Bronchospasmen; im Bereich der Psychiatrie sind es akute schizophrene Psychosen, grundsätzliche Angst vor Kontrollverlust, schwere gehemmte Depressionen und ausgeprägte histrionische Verhaltensweisen. Eine absolute Kontraindikation besteht bei Patient*innen mit sexuellen Missbrauchserfahrungen. Die Aufzählung der Kontraindikationen stellen keine Garantie auf Vollständigkeit.

*Der/die Kunde*in bestätigt mit seiner Anmeldung eigenverantwortlich am Kurs/Seminar/Workshop teilzunehmen und dazu körperlich und psychisch in der Lage zu sein. Sollte sich der Kunde aktuell in einer medizinischen und/oder therapeutischen Behandlung befinden, so ist das nur nach ausdrücklicher Absprache mit der/dem Ärztin/Arzt bzw. Therapeut*in und der Kursleitung möglich.

Außerdem bestätigt *der/die Kunde*in durch seine Anmeldung, dass er die Kursleitung bzw. den Veranstalter gegen alle Klagen, Verfahren, Ansprüche, Kosten, Forderungen und Aufwendungen freistellt, für etwaige Folgen der pädagogischen Anleitungen, die erteilt werden oder wurden und die sich aus der Kursteilnahme ergeben könnten.

Kurse, Seminare und Workshops sind kein Ersatz für eine eventuell notwendige medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Behandlung und sind deshalb auch keine Gruppentherapie.

Umgang mit Unterlagen

Die im Rahmen des Vertrags ausgehändigten Unterlagen unterliegen dem Urheberrecht. Die auch auszugsweise Weitergabe und Vervielfältigung jeglicher im Rahmen des Vertrags ausgehändigter Unterlagen ist ohne schriftliche Genehmigung nicht gestattet.

Sprache, Gerichtsstand und anzuwendendes Recht

Der Vertrag ist in deutscher Sprache verfasst. Die weitere Durchführung der Vertragsbeziehung erfolgt in Deutsch. Es findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Für Verbraucher gilt dies nur insoweit, als dadurch keine gesetzlichen Bestimmungen des Staates eingeschränkt werden, in dem *der/die Kunde*in seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat. Gerichtsstand ist bei Streitigkeiten mit Kunden, die kein Verbraucher, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen sind, Sitz des Anbieters.

Alternative Streitbeteiligung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODRVO und §36 VSBG: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeteiligung (OS) bereit, die unter https://ec.europa.eu/consumers/odr zu finden ist. Zur Teilnahme an einem Streitbeteiligungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle bin ich nicht verpflichtet und nicht bereit.